Die Slideshow zeigt Notebooks mit Nvidia RTX Spark von Asus, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI.

Die ersten Laptops mit NVIDIA RTX Spark kommen noch in diesem Jahr auf den Markt; sehen Sie sich die Modelle an.

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ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI bereiten Notebooks mit NVIDIA RTX Spark vor, einem Arm-Chip, der auf lokale KI, Kreation und Gaming ausgerichtet ist.

A NVIDIA RTX Spark Abseits der Computex 2026 nimmt die Entwicklung langsam Gestalt an: ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI gehören zu den ersten Herstellern, die Windows-Notebooks auf Basis von NVIDIAs neuem Arm-Chip anbieten und damit schlanke PCs für KI-Anwendungen, Content-Erstellung und Gaming versprechen. Die ersten Geräte werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte auf der Nordhalbkugel eintreffen; für Brasilien stehen Preis und Veröffentlichungsdatum noch nicht fest.

Die Slideshow zeigt Notebooks mit Nvidia RTX Spark von Asus, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI.
Die ersten Laptops mit NVIDIA RTX Spark werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Bild: NVIDIA/The Verge/Reproduktion

Was ist NVIDIA RTX Spark?

RTX Spark ist NVIDIAs ambitioniertester Versuch, das Herzstück von Consumer-PCs zu erreichen und über die dedizierte GPU hinauszugehen. Die Plattform kombiniert eine Grace-CPU mit bis zu 20 Kernen, eine Blackwell-RTX-GPU mit 6.144 CUDA-Kernen, Tensor-Kernen der fünften Generation und bis zu 128 GB einheitlichem LPDDR5X-Speicher, verbunden über NVLink-C2C. Ziel ist es, schlanke Windows-Notebooks mit Funktionen auszustatten, die bisher Workstations und KI-Systemen vorbehalten waren.

Laut NVIDIA kann der Chip eine KI-Leistung von bis zu 1 Petaflop erreichen und lokale Modelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern und einem Kontext von bis zu 1 Million Token ausführen. Das Unternehmen nennt außerdem Aufgaben wie das Rendern von 3D-Szenen mit über 90 GB, die Bearbeitung von 12K-4:2:2-Videos, die Generierung von KI-Videos in 4K und das Spielen von AAA-Spielen in 1440p mit über 100 Bildern pro Sekunde. Diese Angaben stammen aus der Herstellerankündigung und müssen noch unabhängig getestet werden.

Offizielles Bild der Nvidia RTX Spark Plattform mit dem Chip in der Mitte eines transparenten Notebooks.
RTX Spark kombiniert Grace-CPU, Blackwell-RTX-GPU und einheitlichen Speicher für Windows-PCs mit Fokus auf lokale KI. Bild: NVIDIA/Reproduktion

Warum ist das für Windows-Laptops wichtig?

Der entscheidende Punkt ist, dass die RTX Spark, genau wie Apple- und Qualcomm-Chips, auf der Arm-Architektur basiert. Das bedeutet, dass Windows-Programme, die für Intel- und AMD-x86-Prozessoren entwickelt wurden, möglicherweise auf Microsofts Prism-Kompatibilitätsschicht angewiesen sind. Der Unterschied besteht darin, dass NVIDIA diesen Übergang mit seinem CUDA-Stack, RTX, DLSS, TensorRT, OptiX, Reflex und G-SYNC sowie der Unterstützung gängiger KI- und Kreativtools kompensieren möchte.

NVIDIA und Microsoft sprechen außerdem über eine neue Generation persönlicher Agenten, die lokal unter Windows laufen. Das Versprechen umfasst Windows-Sicherheitsfunktionen, die NVIDIA OpenShell-Laufzeitumgebung und Richtlinien, die festlegen, wann eine Anfrage auf dem Gerät verarbeitet oder an die Cloud gesendet werden soll. Für den brasilianischen Leser ist der wichtigste Aspekt, ob dieser Vorschlag die Abhängigkeit von kostenpflichtigen Cloud-Diensten tatsächlich verringert, den Datenschutz verbessert und ausreichende Autonomie auf schlanken Notebooks ermöglicht.

Laptop-Modelle mit RTX Spark

NVIDIA gibt an, dass über 30 Notebooks und 10 kompakte Desktop-PCs in Entwicklung sind, die erste veröffentlichte Liste konzentriert sich jedoch auf acht Modelle von ASUS, Dell, HP, Lenovo, Microsoft und MSI. Hier ist, was wir bisher über die einzelnen Modelle wissen:

Microsoft Surface Laptop Ultra

Microsoft Surface Laptop Ultra mit Nvidia RTX Spark, silbernes Notebook mit Farbbildschirm.
Das Surface Laptop Ultra ist Microsofts erstes Modell mit RTX Spark und einem 15-Zoll-Mini-LED-Bildschirm. Bild: Microsoft/The Verge/Reproduktion

O Surface Laptop Ultra Dies ist das bisher detaillierteste Modell. Microsoft verspricht ein 15-Zoll-Notebook mit PixelSense Ultra Mini-LED-Touchscreen, HDR, einer Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits und 262 Pixel pro Zoll. Es verfügt außerdem über ein größeres haptisches Trackpad, ein Gehäuse in Dunkelgrau oder Silber, ein Gewicht von unter 4,5 kg sowie Anschlüsse für HDMI, USB-C, USB-A, einen SD-Kartenleser und einen Kopfhöreranschluss. Der Hersteller hat die Preise, die endgültige Speicherkonfiguration und die Anschlussgeschwindigkeiten noch nicht bestätigt.

ASUS ProArt P16

Asus ProArt P14 und P16 Notebooks mit OLED-Bildschirm und Nvidia RTX Spark Plattform.
ASUS bereitet Versionen des ProArt P14 und P16 mit RTX Spark, OLED-Bildschirmen und bis zu 128 GB Arbeitsspeicher vor. Bild: ASUS/The Verge/Reproduktion

O ASUS ProArt P16 Es richtet sich an Kreative, die einen großen Bildschirm und viel Speicherplatz in einem schlanken Gehäuse benötigen. Laut Informationen von The Verge verfügt das Modell über ein 16 Zoll großes 4K-OLED-Display im 16:10-Format mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, einer Helligkeit von bis zu 1.600 Nits, Dolby-Vision-Unterstützung, Farbzertifizierungen wie Pantone und True Black 1000, bis zu 128 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und bis zu 2 TB SSD-Speicher der 5. Generation. Der Akku soll eine Kapazität von 99,9 Wh haben. Anschlüsse sind USB-C, USB-A, HDMI 2.1, Kopfhöreranschluss und ein SD-Kartensteckplatz in Standardgröße.

ASUS ProArt P14

Asus ProArt P14 und P16 Notebooks mit OLED-Bildschirm und Nvidia RTX Spark Plattform.
ASUS bereitet Versionen des ProArt P14 und P16 mit RTX Spark, OLED-Bildschirmen und bis zu 128 GB Arbeitsspeicher vor. Bild: ASUS/The Verge/Reproduktion

O ASUS ProArt P14 Es basiert auf demselben Konzept, jedoch in einem kleineren Format. Das Notebook soll über ein 14-Zoll-3K-OLED-Display mit 120 Hz Bildwiederholfrequenz, einem Seitenverhältnis von 16:10 und einer Helligkeit von bis zu 1.600 Nits verfügen. Die Farbdarstellung soll der des P16 ähneln. Hinzu kommen bis zu 128 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und eine SSD der 5. Generation mit bis zu 1 TB Speicherkapazität. Der 90-Wh-Akku ist für ein 14-Zoll-Modell bemerkenswert. Bei beiden ProArt-Modellen soll ASUS das im Touchpad integrierte Drehrad durch ein haptisches Feedback ersetzen.

MSI Prestige N16 Flip AI Plus

MSI Prestige N16 Flip AI Plus, 2-in-1-Notebook mit Nvidia RTX Spark und 16-Zoll-OLED-Bildschirm.
Das MSI Prestige N16 Flip AI Plus wird ein 2-in-1-Gerät mit 4K-OLED-Display und Unterstützung für den MSI Nano Pen sein. Bild: MSI/The Verge/Reproduktion

O MSI Prestige N16 Flip AI Plus Das Gerät besticht durch sein 2-in-1-Design mit 360-Grad-Scharnier und ist auf höchste Produktivität ausgelegt. Der 16-Zoll-OLED-Bildschirm bietet eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln, deckt den DCI-P3-Farbraum vollständig ab, ist Calman-verifiziert, hat einen Delta-E-Wert von unter 1 und eine Helligkeit von über 1.000 Nits. MSI erwähnt außerdem einen 99,9-Wh-Akku und die Unterstützung des MSI Nano Pen, eines gemeinsam mit Microsoft entwickelten Stifts, der als KI-Mikrofon für Copilot fungiert.

Dell XPS 16 Creator Edition

Abbildung zeigt Dell XPS 16 Creator Edition mit Nvidia RTX Spark.
Das Dell XPS 16 Creator Edition gehört zu den ersten Notebooks, die nachweislich mit RTX Spark ausgestattet sind. Bild: Dell/The Verge/Reproduktion

O Dell XPS 16 Creator Edition Dell präsentiert dieses Gerät als Kombination aus dem Premium-Design der XPS-Reihe, leistungsstarkem Arbeitsspeicher und RTX-Performance für die Content-Erstellung. NVIDIA zählt es zu den ersten Spark-Systemen, und Michael Dell positioniert das Notebook laut seiner Aussage für Nutzer mit hohen Hardware-Anforderungen. Vollständige technische Daten, Preise und Konfigurationsoptionen wurden noch nicht veröffentlicht.

Lenovo Yoga Pro 9n

Das Lenovo Yoga Pro 9n erscheint in der Nvidia-Diashow mit RTX Spark Notebooks.
Das Lenovo Yoga Pro 9n wurde von NVIDIA als Teil der ersten Welle von RTX Spark-Notebooks bestätigt. Bild: NVIDIA/The Verge/Reproduktion

O Lenovo Yoga Pro 9n Es wurde in NVIDIAs erster Partnerpräsentation bestätigt, ist aber weiterhin eines der Modelle mit den wenigsten öffentlich zugänglichen Details. Erwartet wird, dass es dem Design der Yoga Pro-Reihe folgt: hochwertiges Gehäuse, ein auf Kreative zugeschnittener Bildschirm und ein portables Format. Bisher ist bestätigt, dass es zur ersten Welle der RTX Spark-Notebooks gehört und voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte auf der Nordhalbkugel erhältlich sein wird.

HP OmniBook X 14

HP Omnibook X 14 mit Nvidia RTX Spark, das die seitlichen Anschlüsse des Notebooks zeigt
Das HP OmniBook X 14 wurde in der ersten Welle der RTX Spark Notebooks erwähnt, obwohl die vollständigen technischen Daten noch nicht verfügbar sind. Bild: HP/The Verge/Reproduktion

O HP OmniBook X 14 Dies dürfte HPs kompakteste Option innerhalb der RTX Spark-Reihe darstellen. Das durchgesickerte Bild zeigt ein schlankes Gehäuse und seitliche Anschlüsse, doch HP hat noch keine vollständigen Spezifikationen, Preise oder Konfigurationen veröffentlicht. Das Unternehmen gab an, weitere Details kurz vor der Verfügbarkeit bekannt zu geben, daher müssen Speicher, Speicherplatz, Gewicht und die tatsächliche Akkulaufzeit noch bestätigt werden.

HP OmniBook Ultra 16

HP Omnibook Ultra 16 erscheint auf Nvidia-Folie mit RTX Spark Notebooks
Das OmniBook Ultra 16 komplettiert HPs Duo in der ersten Welle der RTX Spark Notebooks. Bild: NVIDIA/The Verge/Reproduktion

O HP OmniBook Ultra 16 HP komplettiert das Duo mit einem größeren Angebot, das sich vermutlich an anspruchsvolle Kreativ- und Produktivitätsanwendungen richtet. NVIDIA beschreibt die Spark-Generation als 14- bis 16-Zoll-Notebooks mit schlankem Design, ganztägiger Akkulaufzeit und Premium-Bildschirmen. Detaillierte offizielle Spezifikationen des Ultra 16, wie Auflösung, Anschlüsse, Gewicht und Preis, fehlen noch.

Was müssen wir sonst noch wissen?

Trotz der Modellliste fehlen wichtige Informationen: Preis, Speicher- und Festplattenkonfigurationen je nach Land, Akkulaufzeit im Alltag, Leistung in emulierten x86-Anwendungen und Temperaturtests in einem schlanken Gehäuse. NVIDIA spricht von Designs mit einer Dicke von nur 14 mm, einem Gewicht ab ca. 1,36 kg und ganztägiger Akkulaufzeit, doch diese Angaben hängen von der Umsetzung des jeweiligen Herstellers ab.

Auch ein Marktstart in Brasilien ist noch nicht bestätigt. Wie bei Premium-Notebooks für KI und kreative Anwendungen üblich, werden die ersten Modelle voraussichtlich zu hohen Preisen im Ausland erhältlich sein, bevor eine regionale Markteinführung erfolgt. Für alle, die mit lokaler KI, aufwendiger Bildbearbeitung oder Rendering arbeiten, ist die RTX Spark eine interessante Plattform; für einen sofortigen Kauf empfiehlt es sich jedoch, unabhängige Tests und lokale Ankündigungen abzuwarten.

RTX Spark unterstreicht die neue Phase der KI-PCs.

Das Erscheinen dieser Notebooks zeigt, dass der Wettbewerb im Bereich KI-PCs nicht auf NPUs in herkömmlichen Prozessoren beschränkt sein wird. NVIDIA möchte seine Expertise in den Bereichen GPUs, generative KI und Gaming in vollwertige mobile Geräte einbringen, während Microsoft versucht, Windows on Arm als echte Alternative für Produktivität, kreatives Arbeiten und lokale Anwendungen zu etablieren. Sollte sich dieses Versprechen erfüllen, könnte die RTX Spark eine neue Kategorie unter den Premium-Ultrabooks, mobilen Workstations und Gaming-Notebooks begründen.

Gleichzeitig wirft die Plattform wichtige Fragen auf: Kompatibilität, Preis, Autonomie und Verfügbarkeit. Daher dürfte die erste Generation insbesondere für Kreative, KI-Entwickler, Video-/3D-Profis und Enthusiasten interessant sein, die lokale Modelle ausführen möchten, ohne vollständig von der Cloud abhängig zu sein.

Siehe auch

Fontes: NVIDIA, The Verge, The Verge – Surface Laptop Ultra, The Verge – bestätigte Modelle e The Verge – RTX Spark.


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