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Das Internet ist ein sehr vielfältiger Ort, Milliarden von Menschen erstellen und konsumieren Inhalte. In einer solchen Umgebung ist der Wechsel von einer Schulumfrage zu einem Video für Erwachsene extrem einfach. Ich selbst habe mich schon mal bei einer Suche vertippt und wurde im ersten Ergebnis von einem pornografischen Link überrascht. Die Sorge der Eltern ist noch größer, denn die Kinder greifen früher auf das Internet zu.. Wie kann man verhindern, dass Kinder „Dinge sehen, die sie nicht sehen sollten“?
Richtiger Inhalt für das richtige Alter
In diesem Szenario wird Kiddle gestartet. Die Suchmaschine hat manuell Ergebnisse für Kinder ausgewählt. Das Layout ist benutzerfreundlicher, Bilder sind prominenter und auch der Datenschutz wird stärker berücksichtigt. Sehen Sie sich die Änderungen an, die Kiddle zu einer sicheren und kinderfreundlichen Suchmaschine machen.
Handverlesene Ergebnisse
Ergebnisse in Kiddle werden in drei Typen unterteilt. Die Top-3-Sites in der Umfrage sind sicher und speziell für Kinder geschrieben, ausgewählt von Kiddle-Redakteuren. Dann bis zu 3 sichere und zuverlässige Websites, die nicht unbedingt kindisch sind, aber mit leicht verständlicher Schrift; diese werden auch von Kiddle-Redakteuren kuratiert. Ahead, beliebte Websites für Erwachsene, automatisch gefiltert von Google SafeSearch.
Visuelle Hinweise und große Arial-Schriftart
Wo immer es möglich ist, platziert Kiddle große Miniaturansichten neben Websites. Ziel ist es, dem Kind zu helfen, das zu finden, wonach es sucht. Das Team sagt, dass es für Kinder sehr vorteilhaft ist, da sie nicht so schnell lesen wie Erwachsene. Da Lesen in dieser Altersgruppe noch ein Novum ist, wird die Umfrage zur besseren Lesbarkeit in großer Arial-Schrift dargestellt.
Privatsphäre: programmierte Amnesie
Das Kiddle-Team gibt an, keine „personenbezogenen Daten“ zu sammeln. Darüber hinaus werden Aufzeichnungen alle 24 Stunden gelöscht, was unser Engagement für die Privatsphäre von Kindern verstärkt.
Enzyklopädie
Es wird kaum Wikipedia-Ergebnisse in Kiddle geben. Tatsächlich werden die Ergebnisse von Wikipedia alle in einer Suchmaschinen-Enzyklopädie gesammelt. Es ist ziemlich einfach zugänglich, da es sich in der oberen Leiste befindet.
In der Praxis
Erstens Kiddle wurde in Brasilien nicht für Kinder gemacht. Kiddle-Ergebnisse sind normalerweise auf Englisch, für ein US-Publikum bestimmt und ohne jegliche Fähigkeit, mit ausländischen Begriffen umzugehen.

Ich suchte nach „Galinha Pintadinha“. Keine Suchergebnisse. Ich suchte nach der aktuellen SBT-Kinderseifenoper „Carinha de Anjo“, es sah nur aus wie eine aufgerufene Seite Berühmte Geburtstage im Gespräch über Renata Randel, eine Schauspielerin aus der Telenovela. Es ist wichtig zu beachten, dass trotz dieses Filters, der so viele Websites ignoriert, Anzeigen von Google Ads angezeigt werden. Wenn das Kind nach „Galinha Pintadinha“ sucht, findet es keine Ergebnisse, aber drei Anzeigen zum Einkaufen, die den Konsum von klein auf fördern.
Für ein amerikanisches Kind mag es etwas fruchtbarer sein, Kiddle zu verwenden, aber es werden mehr Mängel bemerkt. Wenn Sie nach „Netflix“ suchen, wird eine ganze Seite mit Ergebnissen nur von Disney- und Marvel-Websites (die im Besitz von Disney sind) sowie einem ziemlich sinnlosen Link zu Netflix für die Wii U angezeigt. Es könnte sinnvoller sein, einen Link oben für zu haben Netflix-Kinder.
Wenn Sie nach „Adventure Time“ suchen, werden Webspiele, Episoden, Neuigkeiten über den offiziellen Minecraft-Skin und dergleichen angezeigt. Sehr interessant. Kommen wir nun zu einer älteren Zeichnung: Doug. Merken? Nun, nicht die Kiddle-Leute, also werden keine Ergebnisse angezeigt.

Die Suche nach Bildern ist ein weiterer sehr fehlerhafter Punkt. Auch im Beispiel von Aventure Time wird im Bilderbereich nur ein Foto der Animation gezeigt. Es ist erstaunlich, wie weit die restlichen Bilder vom Suchbegriff entfernt sind, wie die Besetzung von „Die Abenteuer von Tim und Struppi“ oder eine Parkattraktion aus dem Film Madagaskar.
Dilemma zwischen guter Idee und schlechter Umsetzung

Es ist jedoch notwendig zu erkennen, wie Kiddle großartige Ergebnisse für Tabus präsentiert. „Gender“, „Rassismus“ und „Schwule“ werden auf den Top-Sites angezeigt, um Kindern diese Themen besser zu erklären. Schulfächer erscheinen neben Videos der Khan Academy, einem weiteren Hit.
Schließlich ist Kiddle eine Suchmaschine, die einen großartigen Zweck hat, aber mehrere Mängel hat. Es gibt so viele Ausrutscher, dass die eigentliche Absicht, das Kind finden zu lassen, wonach es sucht, verloren gehen kann. Wenn es eine größere Investition gäbe, könnten wir vielleicht etwas Ausgefeilteres sehen, wenn es notwendig ist. In der Zwischenzeit muss meine 4-jährige Cousine ihre Google-Suche fortsetzen. Sie kennt mehr YouTuber als ich! Diese Kinder heute...
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