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Wissenschaftler aus Universität Potsdam, in Deutschland, leitete eine umfassende Studie, die 97 Bewertungen zusammenfasste und fast 130 Personen analysierte, um die Wirksamkeit von zu untersuchen physische Aktivität bei der Behandlung von Angst e depressão. Das Ergebnis waren zunehmende Beweise dafür, dass Bewegung durch körperliche Betätigung ein wirksames Mittel zur Behandlung von Krankheiten ist.
Körperlich aktive Menschen haben ein geringeres Risiko, psychische Probleme wie Angstzustände und Depressionen zu entwickeln, mit einer Reduzierung von 27 % bzw. 22 %.
Andreas Heissel, ein Sportwissenschaftler an der Universität Potsdam, der die Studie leitete, sagte die Forschungsergebnisse „große und signifikante Ergebnisse“ und dass „Einige Aktivitäten sind besser als nichts“ für alle, die mit Depressionen zu kämpfen haben.
Um noch weiter zu gehen, sagte kürzlich ein anderer Wissenschaftler, der sich mit diesem Thema befasst, dass körperliche Übungen sogar noch wirksamer sind als Medikamente. „Wenn wir die Wirkungen von Bewegung, die wir gefunden haben, mit den Wirkungen von Psychotherapie und pharmakologischer Behandlung vergleichen, die von anderen Untersuchungen festgestellt wurden, zeigen unsere Ergebnisse, dass körperliche Betätigung etwa 1,5-mal stärker ist als Medikamente oder kognitive Verhaltenstherapie.“, sagt Ben Singh.
Trotzdem zögern einige Depressionsexperten. Murray B. Stein, Professor und Vizepräsident für klinische Forschung in der Abteilung für Psychiatrie an der University of California San Diego, der nicht an der Studie beteiligt war, sagte: „Übung sollte jedem mit Depression verschrieben werden“, die aber immer noch die Beweise für schwach hält, um Bewegung als Erstlinienbehandlung für Depressionen in Betracht zu ziehen.
Wie bekämpft Sport Depressionen?

Aber was genau macht Bewegung zu einem so wirksamen Mittel zur Behandlung von Depressionen? Laut Forschern sind eine Reihe von Faktoren beteiligt, darunter neurophysiologische, psychosoziale und Verhaltensfaktoren.
im Aussehen neurophysiologisch, Übung setzt Neurotransmitter wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin zusätzlich zu BNDF frei, die beim Wachstum und Erhalt von Neuronen helfen und Gefühle von Freude und Wohlbefinden fördern. Darüber hinaus hilft Bewegung auch, Entzündungen und oxidativen Stress zu reduzieren, Faktoren, die zu Depressionen beitragen.
schon im Aspekt psychosozial, Übung hilft, das Selbstwertgefühl zu verbessern und das Gefühl von Kompetenz und Fähigkeit zu fördern. Die Ablenkung durch Bewegung hilft auch, negative grüblerische Gedanken zu beseitigen, während das Vergnügen, das sich aus sozialer Bindung ergibt, die Stimmung hebt.
Endlich rein Verhaltensspielraum, Bewegung kann eine Gewohnheit sein, die sich auf andere gesunde Gewohnheiten wie Essen, Alkoholkonsum und Schlafqualität auswirkt. Darüber hinaus können natürliche Umgebungen helfen, Ängste abzubauen, während städtische Umgebungen ein Gefühl der Verbundenheit und Identität vermitteln können.
Trotz der nachgewiesenen Wirksamkeit von Bewegung bei der Behandlung von Depressionen ist es jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass sie nicht als Allheilmittel angesehen werden kann. Abhängig von der Schwere der Erkrankung kann ein umfassender Behandlungsplan empfohlen werden, der Antidepressiva, Psychotherapie und Bewegung umfasst, und eine professionelle Anleitung ist von entscheidender Bedeutung.
Was ist die beste Übung gegen Depressionen?
Und was ist die beste Übung gegen Depressionen? Die Antwort lautet: Jeder! Die Studienergebnisse zeigten, dass Menschen mit Depressionen, die Sport trieben, im Durchschnitt signifikante Verbesserungen ihrer Symptome zeigten, mit a Abschlag um fast fünf Punkte auf einer allgemein anerkannten Diagnoseskala und etwa 6,5 Punkten auf einer anderen. Es ist bemerkenswert, dass eine Verbesserung von drei Punkten oder mehr auf beiden Skalen als klinisch signifikant angesehen wird.
Laut Felipe Schuch, einem Professor, der Bewegung und psychische Gesundheit an der Universität von Santa Maria in Rio Grande do Sul erforscht, und leitender Autor der Studie, deuten diese Zahlen darauf hin, dass auf jeden zweiten Menschen mit Depressionen, der mit dem Sport beginnt, einer davon kommt sie müssen erleben „eine große Verringerung der depressiven Symptome“. Darüber hinaus waren die Ergebnisse vergleichbar oder sogar besser als in neueren Studien zur Psychotherapie und medikamentösen Behandlung von Depressionen.
Während moderate Übungen wie Gehen bessere Ergebnisse zeigten, waren auch kräftigere Aktivitäten wie Laufen, Radfahren und Krafttraining wirksam. Auch leichte Tätigkeiten wie Gartenarbeit linderten die Symptome. Laut Heissel sind diese Erkenntnisse „zeigen, dass Bewegung eine zusätzliche, effektive und eigenständige Behandlungsoption ist.“ für Depressionen.
Was ist die richtige Dosis Bewegung?
Es bleibt noch viel zu entdecken über die optimale Menge, Häufigkeit und Art der Bewegung für verschiedene Personen. Der klinische Psychologe und Assistenzprofessor am Center for Precision Psychiatry at Harvard Medical School und Allgemeines Krankenhaus von Massachusetts, Karmel Choi, stellt fest, dass Depression keine Einheitskrankheit ist und daher die Behandlung auf jede Person zugeschnitten werden muss.
Bewegung hat zwar allgemeine gesundheitliche Vorteile, aber Murray Stein von der University of California in San Diego ist der Ansicht, dass sie als ergänzender Ansatz für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Depression in Kombination mit einer Psychotherapie oder einem Antidepressivum als Haupttherapie eingesetzt werden sollte.
Es ist jedoch noch mehr Forschung erforderlich, um die optimale Dosis, Intensität und Art der Übung zur Behandlung von Depressionen zu verstehen. Zukünftige Studien sollten sich laut Heissel eingehender mit diesen Fragen befassen und die Effekte von Bewegung mit denen von Psychotherapie und Antidepressiva vergleichen.
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Quelle: Die Washington Post
Text Korrektur gelesen von: Pedro Bomfim (16 / 03 / 23)
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