Eine Umfrage durchgeführt von Gartner, ein nordamerikanisches Beratungs- und Forschungsunternehmen, weist darauf hin, dass bis 2025 rund 75 % der Technologieinvestoren und Startups im Frühstadium künstliche Intelligenz stärker nutzen werden (IA) und Datenanalyse als auf „Intuition“, um Investitionsentscheidungen zu treffen.
Darüber hinaus geht Gartner davon aus, dass KI-basierte Tools in Zukunft in der Lage sein werden, anhand von „Beschäftigungshistorie, Felderfahrung und bisherigem Geschäftserfolg“ vorherzusagen, welche Führungsteams voraussichtlich Erfolg haben werden.
Wie wird die quantitative Analyse Anlageentscheidungen verändern?
Laut Gartner hat die neue Coronavirus-Pandemie den digitalen Transformationsprozess in Unternehmen verschiedener Branchen beschleunigt. Frühphaseninvestoren werden dazu getrieben, ihre Investitionsentscheidungen von qualitativ auf quantitativ zu verlagern. Mit anderen Worten: Lassen Sie „Intuition“ oder „Instinkt“ beiseite und nutzen Sie mehr KI-basierte Ergebnisse, um Investitionsentscheidungen in Startups und Technologieunternehmen zu treffen. Für Gartner werden Entscheidungen, wann, wo und wie viel investiert werden soll, mit KI-Lösungen von Tag zu Tag optimierter.
Andererseits glaubt Patrick Stakenas, Senior Research Director bei Gartner, dass erfahrenere Anleger mithilfe von KI gewonnene quantitative Daten und auf Erfahrung und Intuition basierende qualitative Informationen nutzen können, um bessere und weniger wahrscheinliche Anlageentscheidungen zu treffen Fehler machen.

A (Harvard Business Review) führte im November letzten Jahres ein Experiment durch, um die Ergebnisse von Investitionsentscheidungen in Startups zu demonstrieren und die Unterschiede zwischen qualitativen und quantitativen Daten aufzuzeigen. Der von Harvard Business Review entwickelte KI-Algorithmus wurde von einem internen Team trainiert, um „die vielversprechendsten Investitionsmöglichkeiten unter 623 Unternehmen aus einem der größten Angel-Netzwerke Europas auszuwählen“. Obwohl die quantitativen Ergebnisse des Algorithmus die Analysen von unerfahrenen Anlegern übertrafen, konnten die KI-basierten Daten die qualitativen Analysen von Anlegern, die schon länger auf dem Markt tätig sind, nicht übertreffen.
Der Studie zufolge wiesen Anlageentscheidungen, die mit dem von Harvard Business Review entwickelten Algorithmus getroffen wurden, Vorurteile auf, die erfahrenere Anleger nicht hatten. Daher warnt Harvard, dass Investitionsentscheidungen einem „hybriden Ansatz“ folgen müssen, der quantitative und qualitative Daten berücksichtigt und „menschliche und künstliche Intelligenz kombiniert“.
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Quelle: Gartner [1]. e [2].; CXOheutea
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